
Installation in VM Teil 1
7. März 2008Auch wenn das Starten wegen dem VirtualBox Fehler nicht klappt möchte ich hier trotzdem meinen Installationsweg veröffentlichen.
Es fängt eigentlich an wie bei allen HomeServer Projekten, Installations-CD besorgen. Ich habe mir das Image für den Ubuntu Server 7.10 heruntergeladen und nicht auf einen Rohling gebrannt. Warum? Ganz klar! Ich arbeite mit VirtualBox und das kann das .iso Image direkt als CD-ROM einbinden. Kann ich mir den Umweg über die CD ersparen (und auch einen Rohling, auch wenn die heute nix mehr Kosten, aber dann halt der Umwelt zuliebe).
In einer frischen VM wird automatisch von CD gebootet, ansonsten kann man in VirtualBox direkt nach dem Start der VM mit F12 zur Auswahl des Boot Mediums gelangen.
Im Menü der CD kurz über F2 die Sprache auf Deutsch eingestellt dann kann es auch schon mit der Installation losgehen, denn die Tastaturbelegung wird automatisch mit der Sprache angepasst, da der Installer im Textmodus abläuft sind mir die VGA-Einstellungen auch egal und ich habe das große Glück dass ich mir um die Barrierefreiheit auch keine Sorgen machen muss.
Als Netzwerkname übernehme ich erstmal den Vorschlag “ubuntu” da es ja nur ein Testsystem ist. Allerdings möchte ich schon gerne manuell Partitionieren. Und zwar wie folgt:
sda (Erste Platte am ersten IDE-Controller) im Beispiel 8,6GB
sdb (Zweite Platte am ersten IDE-Controller) im Beispiel 17,2GB
sdc (Erste Platte am zweiten IDE-Controller) im Beispiel 24,4GB
| Patte | Nummer | Größe (MB) | Typ | Zweck der Partition | Einhängepunkt | Bemerkungen |
| sda | 1 | 500 | primär | Ext3 | /boot | |
| sda | 2 | 1000 | primär | swap | /swap | Einhängepunkt wird automatisch gesetzt |
| sda | 3 | 7100 | primär | physikalisches Volume für LVM | /dev/sda3 | |
| sdb | 1 | 17200 | primär | physikalisches Volume für LVM | /dev/sdb1 | |
| sdc | 1 | 34400 | primär | physikalisches Volume für LVM | /dev/sdc1 |
Da ich LVM nutzen möchte benötige ich also eine boot-Partition (ist auch sonst nicht schlecht) und die swap-Partition lege ich hier direkt auf der Platte an (swap könnte man auch im LVM anlegen). Ansonsten wird erstmal restlos alles an LVM übergeben.
Als erstes muss eine Volume-Gruppe (VG) angelegt werden, die ich einfach “Group” nenne und alle drei physikalischen Volumes (PV’s) dieser VG zuordne. Doch jetzt geht es erstmal weiter, denn jetzt müssen die Logischen Volumes (LV’s) erstellt werden.
| Name | Größe (MB) |
| home | 5368 |
| local | 524 |
| opt | 104 |
| root | 524 |
| tmp | 524 |
| usr | 2147 |
| var | 1073 |
| www | 1073 |
Leider muss jetzt jedes Logische Volume noch partitioniert und der Einhängepunkt gewählt werden. Das sieht bei mir dann so aus:
| Name | Größe (MB) | Zweck der Partition | Einhängepunkt |
| home | 5368 | Ext3 | /home |
| local | 524 | Ext4 | /local |
| opt | 104 | Ext5 | /opt |
| root | 524 | Ext6 | /root |
| tmp | 524 | Ext7 | /tmp |
| usr | 2147 | Ext8 | /usr |
| var | 1073 | Ext9 | /var |
| www | 1073 | Ext10 | /var/www |
Eigentlich keine Überraschung, denn ich habe die LV’s ja direkt nach ihrem Einhängepunkt benannt (Achtung: LV www wird natürlich nicht als /www eingehangen sondern als /var/www!)